Webmonitoring

Webmonitoring / Social Media Monitoring

Webmonitoring (oder Social Media Monitoring) steht für das Beobachten von im Internet verfügbaren Informationen von Konsumenten, wie sie beispielsweise in Foren, Blogs und Social Networks zu finden ist. Nur eine permanente Überwachung kann jedoch als Grundlage für steuernde Maßnahmen dienen. Dies gibt dem Webmonitoring somit einen tatsächlichen Mehrwert, da somit zukünftige Gegebenheiten beeinflusst, bzw. gesteuert werden können. Webmonitoring kann intellektuell oder automatisch, d. h. durch eine Webmonitoring-Software erfolgen.

Oftmals geht als also beim Webmonitoring darum, die reine Häufigkeit von Begriffsnennungen zu zählen. Diese Begriffe können zum Beispiel Marken-, Personen- oder Unternehmensnamen sein. Werden die Nennungen nur “gezählt” liegt ein rein quantitatives Webmonitoring vor. So wird zum Beispiel erfasst, wie häufig der Name “Angela Merkel” im Web erscheint. Es ist notwendig, dass vor der eigentlichen Erfassung wird, welche Foren, Blogs oder Social Networks relevant sind oder eine hohe Reichweite besitzen. Oftmals stellen diese quantitativen Webmonitoring-Ergebnisse somit erst einen Mehrwehrt da, wenn zusätzlich Vergleichszahlen erfasst werden. Für das quantitative Webmonitoring eignet sich eine Webmonitoring-Software. Die hier erhobenen Daten werden mit der Software web2monitor erfasst, die von infospeed™ entwickelt wurde.

Webmonitoring
Webmonitoring: Was schreibt das Internet über mich?

Qualitatives Webmonitoring bedeutet dagegen, dass die Daten nicht nur in ihrem Umfang erfasst werden, sondern auch bewertet werden. Das Webmonitoring steht auf jeden Fall in einem engen Zusammenhang zu einer Imageanalyse. Webmonitoring kann aber nicht nur für die Erfassung eines Ist-Zustandes genutzt, sondern auch als Überwachungssystem eingesetzt werden. So schlägt die Webmonitoring-Software Alarm, wenn es bestimmte Begriffe findet. Weiterhin spielt es beim Webmonitoring eine große Rolle wo und in welcher Form Daten gefunden werden. So kann ein Artikel auf spiegel.de eine wesentliche größere Gefahr, aber auch Chance darstellen als zum Beispiel ein Beitrag von einer Privatperson in einem unbekannten Forum.